Frässysteme

Frässysteme

Frässysteme sind eine beliebte Methode zur Installation von Fußbodenheizungen, da sie eine schnelle und präzise Verlegung ermöglichen. Durch das Fräsen wird ein Kanalsystem in den Untergrund geschnitten, in dem später die Leitungen der Fußbodenheizung verlegt werden können. Die Frässysteme eignen sich besonders für den Einsatz in bestehenden Gebäuden. Dabei wird mithilfe einer speziellen Fräsmaschine ein Kanalsystem in den Estrich eingefräst, in dem später die Rohre für die Heizung verlegt werden. Frässysteme zeichnen sich durch eine schnelle Verarbeitung und eine geringe Belastung für den Estrich aus, da der Estrich nur in einer Tiefe von wenigen Zentimetern bearbeitet wird.

Voraussetzungen:
  • Starkstromanschluss 16A für die Fräsmaschine
  • Mindestens 5cm Estrichstärke
  • Der Estrich darf keine Risse oder sonstige Beschädigungen aufweisen
  • Keine Versorgungsleitungen im Estrich
  • Zur Begutachtung des Estrichs müssen alle Bodenbeläge entfernt sein
Voraussetzungen:
  • Starkstromanschluss 16A für die Fräsmaschine
  • Mindestens 5cm Estrichstärke
  • Der Estrich darf keine Risse oder sonstige Beschädigungen aufweisen
  • Keine Versorgungsleitungen im Estrich
  • Zur Begutachtung des Estrichs müssen alle Bodenbeläge entfernt sein
Ausnahmen:

Es gibt einige Ausnahmen, bei denen die Verwendung von Frässystemen für die Verlegung von Fußbodenheizungen nicht empfohlen wird:

  • Terazzoböden sind sehr hart und stabil, aber auch sehr empfindlich gegenüber Wärme und Feuchtigkeit. Da Frässysteme hohe Temperaturen erzeugen, kann es zu Schäden an dem Terazzoboden kommen. Deshalb sollte in diesem Fall auf eine andere Verlegemethode zurückgegriffen werden.
  • Parkettböden: Eine weitere Ausnahme betrifft Parkettböden. Parkettböden sind sehr empfindlich gegenüber Feuchtigkeit und Wärme, daher kann das Fräsen von Kanälen für die Fußbodenheizung zu Schäden an dem Parkettboden führen. Es ist daher empfehlenswert, bei Parkettböden eine andere Methode zur Verlegung der Fußbodenheizung zu wert, wählen, wie z.B. die Verlegung von Leitungen in einer flüssigkeitsdichten Schicht über dem Parkettboden.

Minitec-System

Das Minitec-System ist eine Art von Fußbodenheizung, die sich durch ihre minimale Aufbauhöhe und flexiblen Verlegemöglichkeiten auszeichnet. Es besteht aus sehr dünnen Leitungen, die in einer Schicht aus Zement oder Gips verlegt werden und so eine sehr flache Bauweise ermöglichen.

Voraussetzungen:
  • Der Untergrund muss relativ eben sein und darf keine großen Höhenunterschiede aufweisen. Größere Unterschiede müssen durch eine Nivellierung ausgeglichen werden
  • Es dürfen sich keine Versorgungsleitungen auf dem Untergrund befinden
Ausnahmen:

Eine Ausnahme, bei der das Minitec-System in der Regel nicht verwendet werden sollte, ist bei Holzbalkendecken. Holzbalkendecken sind empfindlich gegenüber Feuchtigkeit und Wärme, und da das Minitec-System in einer Schicht aus Zement oder Gips verlegt wird, kann es zu Schäden an der Holzbalkendecke kommen. Diese speziellen Systeme sind jedoch nicht so weit verbreitet und erfordern eine sorgfältige Planung und Durchführung durch erfahrene Fachleute, um Schäden an der Holzbalkendecke zu vermeiden.Bei Holzbalkendecken muss der Untergrund vor Einbringung der Dämmplatte nivelliert werden (max. 15mm Höhenausgleich möglich). Nivellierung SLC 780 flex (max. 15mm)

Klettplatten

Klettplatten sind eine Art von befestigungstechnischen Lösungen, die auch in der Fußbodenheizung eingesetzt werden können. Einer ihrer wichtigsten Einsatzbereiche ist die Trittschalldämmung bei Stahlbetondecken. In diesem Fall werden die Klettplaten auf der Unterseite der Fußbodenheizung angebracht und dann auf die Stahlbetondecke geklebt. Dadurch wird die Schallübertragung von der Fußbodenheizung auf die Decke reduziert und die Trittgeräusche werden gedämpft.

Voraussetzungen:

Klettplatten sind eine flexible und einfache Lösung für die Befestigung von verschiedenen Elementen, jedoch gibt es bestimmte Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um sie erfolgreich zu verwenden. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Verwendung von Klettplatten ist, dass der Untergrund sauber und frei von Versorgungsleitungen und anderen Hindernissen ist. Da Klettplatten auf der Unterseite des Elements angebracht werden, das befestigt werden soll, und dann auf den Untergrund geklebt werden, kann die Anwesenheit von Versorgungsleitungen oder anderen Hindernissen auf dem Untergrund dazu führen, dass die Klettplatten nicht richtig halten oder sogar Schäden an den Leitungen verursachen.

Sonderkonstruktion

Dünnschichtiger Heizestrich CT-C40-F6

Hierbei handelt es sich um eine Sonderkonstruktion außerhalb der DIN 18560 Teil 1+2 und der DIN EN 13813. Heizestrich einschichtig herstellen und mit der Ebenheit nach DIN 18202 Tabelle 3 Zeile 3, inkl. Zusatzmittel für die Dünnschichtigkeit und Faserarmierung zur Reduzierung von Schwindrissen, liefern und einbauen. Das Gewicht von ca. 120kg/m² der neu hergestellten Estrichkonstruktion sollte statisch geprüft werden, ob die vorhandenen Holzbalken/Gewölbe/Kappendecke etc. dieses neue Gewicht der Fußbodenkonstruktion tragen können. Schallschutzanforderungen können durch uns ebenfalls nicht geprüft werden, da alle Berechnungen von Trittschalldämmstoffen auf einer Stahlbetondecke basieren, mit einem Flächengewicht von min. 350kg/m².

Bekotec

Da es sich hier um eine Sonderkonstruktion außerhalb der DIN 18560 Teil 1+2 und der DIN EN 13813 handelt, muss der Estrich einschichtig und mit der Ebenheit nach DIN 18202 Tabelle 3 Zeile 3 geliefert und eingebaut werden. Das Gewicht von ca. 57-100kg/m² der neu hergestellten Estrichkonstruktion muss bauseits statisch geprüft werden, ob die vorhandenen Holzbalken/Gewölbe/Kappendecke etc. dieses neue Gewicht der Fußbodenkonstruktion tragen können. Schallschutzanforderungen können durch uns ebenfalls nicht geprüft werden, da alle Berechnungen von Trittschalldämmstoffen auf einer Stahlbetondecke mit einem Flächengewicht von min. 350kg/m² basieren.